Eine Reise in die mittelalterlichen Städte von Mainz, Metz und Troyes

Die fast perfekte Linie

Eine Zeitreisegeschichte von Celina Müller

Prolog

Zu schildern wie es im Mittelalter zugegangen sein mag, ist nicht ganz einfach. Lange galt das Mittelalter als ein dunkles Zeitalter, und dies mag an der Quellenlage oder an der vermeintlichen Brutalität und Rückständigkeit der Gesellschaft liegen. Das gegenteilige Bild zeichnet die Romantik in einer idealisierenden Verklärung des Mittelalters.

Der Eindruck, den ich durch meine Recherchen für die Geschichten gewonnen habe, ist, dass wir es im Mittelalter mit einer komplexen Gesellschaft zu tun haben. Daher ist es für die Geschichten, die zu erzählen sind, wichtig, genaue Orte anzugeben und aufzuzeigen, welche Entwicklungen dort stattgefunden haben. Denn die desaströsen Entwicklungen, welche so einflussreich für die jeweiligen Jahrhunderte sind, betreffen nicht alle Orte gleichermaßen. So wie Prag vor dem „schwarzen Tod“ weitestgehend verschont blieb, blieb es Troyes von dem ersten Kreuzzug. Blicken wir in die Zeit vor den Kreuzzügen, finden wir in der Rhein-Main Region eine spannende Situation vor: ein institutionelles und sich ausbreitendes Christentum, erste Entwicklungen des Zunftwesens in der mittelalterlichen Stadt und eine jüdische Gesellschaft, welche ihre kulturellen Eigenheiten herausbildet und später als Blüte von Aschkenas bekannt wird.

Einen tieferen Einblick über die jüdische Gesellschaft in Mainz und Troyes vor dem ersten Kreuzzug bekommen wir durch Responsen, Antwortschreiben auf spezifische Fragen an rabbinische Gelehrte. Die Besonderheit, dass sich in Mainz vor dem ersten Kreuzzug kein Oberrabbiner findet, sondern dass sich hier ein eigener Weg ergeben hat, spricht für die Außergewöhnlichkeit der SchUM Gemeinden. Das Kaddisch entwickelt sich zu jener Zeit regional unterschiedlich und ist eine Kontroverse zwischen den Gemeinden. Heute als Gebet bekannt, um der Toten zu gedenken, ist es ursprünglich ein tägliches, besonders an den Lehrbetrieb gebundenes Gebet. Eine solche Entwicklung kann unter dem Eindruck der Kreuzzüge entstanden sein oder aber auch eine Nähe zur christlichen Liturgie aufzeigen. Parallel entwickelt sich von Cluny ausgehend (wie in der ersten Geschichte aufgezeigt) ein zunehmendes Bewusstsein, der Toten zu gedenken, durch die Einführung des Allerseelentages und das Führen eines Totenbuches. Wie die Geschichte zum Klosterleben und der Pergamentherstellung möchte die folgende Geschichte versuchen, mögliche Erfahrungen in einer mittelalterlichen Stadt zu präsentieren.

1. Das gestohlene Itinerar

“Cuno ich muss dir etwas gestehen. Bei unserem Besuch in Echternach habe ich etwas mitgehen lassen. Ich war in der Bibliothek – und ich habe auf den Schreibtisch eines Schreibers geschaut, welche Aufträge derzeit vorliegen. Das war alles ziemlich gewöhnlich. Also ging ich in die Bibliothek und unterhielt mich mit dem Bibliothekar. Der wiederum erzählte mir von Einzelschriften, welche vorliegen ohne Bemühung, dass sie vervielfältigt werden. Es sind also absolute Unikate. Das mag uns heute kostbar erscheinen, doch ihn beeindruckte es wenig. Er fragte sich sogar, ob es Platzverschwendung ist, diese Schriften in der Bibliothek zu lagern. Eine Schrift misst sich ja in ihrer Wichtigkeit ihrer Abschriften. Ein Bibliothekar wie er weiß um den Wert eines jeden einzelnen Zeugnisses. Bei diesen nahm er es aber weniger genau. Also ließ er mich walten und ich hatte den ganzen Vormittag die Ehre mich mit diesen Einzelschriften beschäftigen zu dürfen.“

“Und ist etwas Spannendes dabei gewesen?“

“Halbe Zeichnungen und Schriften dessen Schriftsystem ich nicht kenne. Einzelseiten von bekannteren Schriften… aber das erstaunlichste ist, es war ein Itinerar dabei, welches ich nicht kenne.“

“Über die Folgen eines solchen Raubes für das Raumzeitkontinuum bist du dir bewusst?“ fragt Cuno den aufgeregten Bruno nüchtern.

“Ja, ja! Wir müssen es zu einem geeigneten Zeitpunkt wieder zurückbringe.“

“Jetzt zeig mal her!“ Maria wippt ungeduldig auf und ab.

“Hier ist es.“ Bruno zieht vorsichtig einen einzelnen Fetzen aus seiner Jacke. Es ist gelblich und an den Seiten sonderbar krustig und mit Flecken übersät, in schwarzer Tinte stehen knappe acht Zeilen in altfranzösischer Schrift geschrieben. Außerdem beinhaltet er eine Zeichnung. Sieht aus wie ein Champignon.

“Ich habe bereits versucht, etwas zu übersetzen. Vielleicht solltest du, Maria dir aber die Schrift nochmal in Ruhe ansehen. Hier also mein Übersetzungsversuch:

““Von da 20 Tagesreisen. Sicherheit gut. Über See nach der Stadt von Vicomtes de Marseille. Bereits hier der Verkauf von Seide für das Doppelte. Weiter nach…“ Dann wird es unleserlich…dann kommt in der dritten Zeile…“Zwischen … jeweils vier Tagesreisen pro. Moguntie [Mainz], Divodurum [Metz], Tricassium auch: Trecae [Troyes]. Absprachen müssen gehalten und neu getroffen werden. Es gibt aber auch in Moguntie die Möglichkeit Botschaften für die Überstellung zu hinterlassen. Dafür der erste Tage der Woche bestimmt. Übermittlung jeweils am dritten Tag. Bei T… Sicherheit sehr gut.“ Die letzte Zeile sagt: “Teuer die Straße nach Liubice sagt K..l…ohne Hilfe. Gesprochen werden muss dafür …damit mitgenommen werden kann…“

“Ist das eine Radhaniten Route?“ unterbricht Cuno Bruno, der den Fetzen dreht, um mehr zu entziffern.

“Dafür müsste man wissen, von wo die 20 Tagesreisen gezählt werden. Soweit ich weiß, geht die Route der Radhaniten über Sizilien. Das könnten 20 Tagesreisen sein, sie geht über Verdun und Mainz. Nicht aber nach Metz und Troyes…Liubice also Lübeck ist, wenn das Dokument ungefähr in die Zeit unserer letzten Zeitreise fällt, von Abodriten bevölkert.“ entgegnet Maria.

“Ich kenne nur einen Bericht, der einer solchen Reise ähnelt, … die des Abraham ben Jacov. Er reiste im 10. Jahrhundert, gesandt durch den Kalifen von Córdoba, nach Mitteleuropa. Es könnte eine Notiz sein…überhaupt sind seine Schriften nur zeilenweise und durch andere überliefert.

Bruno, ich bin froh, dass du die Notiz mitgenommen hast.

Die letzten beiden Male sind wir ja nur durch die Städte durchgereist. Wie sieht es bei euch beiden aus? Hättet ihr Lust, die Bücher zur Seite zu legen und über Mainz, nach Metz und Troyes die mittelalterliche Stadt zu erkunden?“

“Ich würde mich gern dabei etwas erholen. Können wir den Zeitpunkt auf vor den Kreuzzug legen? Das Itinerar kann ich auch auf dem Weg versuchen weiter zu übersetzen.“ antwortet Maria.

“Für eine mittelalterliche Bootsfahrt fühl ich mich nicht bereit! Lasst uns direkt in Mainz starten.“ entgegnet Bruno.

Maria läuft tatkräftig durch den Raum und verräumt die Bücher auf dem Tisch ins Regal, um sich reisebereit zu machen. Cuno prüft schon wieder Karten, insbesondere die geopolitischen Ländergrenzen. Bruno bereitet eine Namensliste der Herrschenden und ihre nachgesagten Vorlieben und Eigenschaften vor. Zum dritten Mal reisen die drei sich als Mönche ausgebend ins 11. Jahrhundert.

2. Aurea Moguntia

“Cuno, was stellst du dir eigentlich unter einer mittelalterlichen Stadt vor?“ Unter einem breiten Grinsen erklärt Cuno wie selbstverständlich: “Markt, Berufsvielfalt, Bischofssitz und Stadtmauer.“[1] Er ergänzt: “Ihr werdet es schon für euch herausfinden. Ich möchte unbedingt ein Brot backen. Macht’s gut und passt auf euch auf!“ Cuno zieht zielstrebig in das mittelalterliche Mainz, als hätte er eine lange ausstehende Verabredung.

Maria und Bruno laufen durch die Tore der Stadt. Dank ihrer Verkleidung als Benediktiner passieren sie das Tor zügig. Ein Gasthaus macht durch das Zeichen eines Bettes an der Häuserwand auf sich aufmerksam. Die beiden steuern es an, um sich den Ort der Nachtruhe zu sichern.

Sie treffen auf die Gastwirtin und bekommen eins von vier Zimmern zu gewiesen. Bevor sie das Gasthaus verlassen, um die Stadt zu erkunden, ruft die Gastwirtin ihnen mit wichtiger Miene zu:

“Eines sollten Sie nicht vergessen!“

“Ach ja? Was wäre das denn?“

“Dazu muss ich zwei Geschichten erzählen. Eine heute und eine bei eurer Abreise.“

“Einverstanden.“

Einen Besen in der Hand haltend nähert sich die Frau den beiden und beginnt zu erzählen: “Eines Tages trat ein Mann des Kaisers in aller Frühe vor den Ofen einer Bäckerin. Diese säuberte gerade das Geschäft für den Tag, als sie ihn sah, rief sie: “Nicht einmal im eigenen Hause ist man vor dem Bettelvolk des Kaisers sicher!“ Dieser entgegnete: “Wären nicht die des Kaisers Reiter, die das Land schützen, dann würde manche feinsten Mainzer Bürger und auch einer gewissen Bäckersfrau der Speck vergehen.“ Die Frau war erbost über die Frechheit des Einbrechers, als er seine Hand ausstreckte, um sich ein frisches Brot zu nehmen, goss sie die gesamte Brühe ihres Putzeimers über ihn.“

“Und was ist dann passiert?“

“Die Bäckerin hat weiter gebacken, und der Reiter des Kaisers ist mit dem Selbstverständnis eines solchen geritten.“[2]

An der nächsten Straßenecke fragt Maria Bruno, ob er wisse, was die Wirtin damit habe sagen wollen. Bruno schüttelt nur mit dem Kopf und fragt: “Wollen wir erstmal eine Stadtbesichtigung machen?“

Die am Rhein liegende Stadt Mainz ist die Kirchenprovinz der römisch-katholischen Kirche, welcher Bistümer wie Paderborn, Würzburg, Worms, Speyer, Augsburg, Eichstätt, Konstanz, Straßburg, Chur, Verden, Hildesheim und Halberstadt untergeordnet sind. Aber auch das Bistum Bamberg und Prag.

Bonifatiuss gilt als einer der wichtigsten Missionare. Er war Bischof von Mainz, obwohl er selbst Erzbischof war. Doch erst sein Nachfolger Lullus machte Mainz zum Erzbistum. Doch was bedeutet es konkret, Erzbistum zu sein? Dem jeweiligen Erzbischof kommt in Laufe der Geschichte eine wichtige Machtfunktionen im ostfränkischen Reich zu. Er war Vertreter des Himmels und musste dem irdischen Vertreter, also dem König oder Kaiser, Einhalt gewähren. Auch gehört er überhaupt zu den sieben Kurfürsten, die den König erst wählen mussten. Mehr noch war er zunächst Vermittler bei der Wahl und dann im Anschluss Vermittler zwischen diesem und dem Papst. Eine Stadt mit Erzbischofssitz zu sein, bedeutet ein wichtiger Handlungs- und Verwaltungsort zu sein. Erzbischof Williges betrachtet sich als Vertreter des Papstes nördlich der Alpen und demonstriert das durch den einzigen Heiligen Stuhl außerhalb von Rom (sancta sedes Moguntia). Er baut eine Kathedrale, in der die ganze Stadtbevölkerung Platz finden konnte.[3]

Nicht zu verfehlen türmt sich die Kathedrale, welche an den Petersdom erinnert, vor Maria und Bruno auf. Groß und trotz verbrannter Stellen schön, prägt sie das Stadtbild von Mainz. Unbedingt nötig erscheint sie jedoch nicht, denn an Kirchen mangelt es der Stadt bei weitem nicht. Im Stadtinneren finden sie: die Johanniskirche, die Stephanskirche und fünf weitere. Auch die Klosterkirche St. Alban wäre ein Besuch wert, nur liegt sie leider etwas außerhalb. Neben der großen christlichen Gemeinde christianisiert durch Bonifatius, gibt es in Mainz auch eine jüdische Gemeinde. Das Siedlungsgebiet liegt zwischen einem Tor [Fischtor] und einer Kirche [Karmeliterkirche]. Mikwe, Synagoge und zahlreiche Häuser sind hier zu finden. Etwas weiter entfernt ist ein Friedhof.[4]

“Bruno? Ich würde gerne in die Synagoge gehen.“ Maria streift den Benediktinerumhang für eine Leinenkonstruktion ab.

“Klar. Ich wollte noch mit einem christlichen Theologen diskutieren. Also sehen wir uns später?“ Bruno läuft durch das Handwerksviertel über das Bleichviertel in die Stadt und überlegt sich, welche von den zahlreichen Kirchen er wohl aufsuchen sollte.

“Könnte ich mit dem örtlichen Rabbiner reden?“ Maria steht in der Synagoge von Mainz und sieht, nach dem sie den Satz ausgesprochen hat, etliche Leute lachen.

“Das ist wirklich amüsant, woher kommen Sie? Offenbar von weit weg. Ich werde Ihnen einige unserer Gelehrten vorstellen: Rabbi Meshullam ben Moses, Rabbi David haLevi, Rabbi Issac haLevi, Rabbi Issac ben Moses, Rabbi Solomon ben Samson, Rabbi Eliakim ben Meshullam, Rabbi Nathan ben Machir, Rabbi Kalonymus ben Isaac.[5] Sie sehen die Frage nach DEM Rabbiner der Gemeinde ist wirklich amüsant. Wir haben viele Rabbiner und so etwas wie einen Oberrabbiner, eine einzige Autorität über alle Fragen haben wir hier nicht.[6] Kommen Sie, ich erzähle Ihnen etwas über unsere heilige Gemeinde, unsere Kehillah, die über eine Selbstverwaltung verfügt und unter dem Schutz des Erzbischofs steht:

Die Tuvei-Ha’ir übernehmen die Verantwortung für das Funktionieren der Gemeinde, sie genießen Ansehen und springen ein, sollte jemand seinen Anteil – zum Beispiel bei den Steuerabgaben – nicht leisten können. Diese Männer werden in der Gemeinde gewählt. Dann gibt es den Parnas. Er trägt letztlich die Verantwortung für die Steuerabgabe an die christlichen Autoritäten. Wir haben einen Beit Din, einen Gerichtshof mit mindestens drei Rechtsgelehrten, die über Rechtsfragen entscheiden. Und die Gaba’im, die sich darum kümmern, die Steuern einzusammeln. Nicht zu vergessen die Hevrot, die Freunde, darunter auch Frauen und Ältere, die sich um das Wohlergehen der Gemeinde kümmern, sei es um Bildung, Gesundheit, Nahrung, Bestattung, Armenpflege, Hochzeiten oder darum, Gastgeber für besuchende Händler zu finden. Gelehrsamkeit ist in unserer Gemeinde wichtig, die so reich gewachsen ist, dass wir uns über viele Lehrer freuen können und auch außerhalb der Stadt einen exzellenten Ruf als Gelehrtengemeinde genießen. Es gibt immer wieder Bemühungen aus dem arabischen Spanien Lehrer von hier abzuwerben.[7] Schön zu sehen ist, dass auch die Händler Zeit für ihr Studium finden. Wir haben eine Schule für erwachsene Männer.

Von ihren Reisen bringen sie wann immer möglich, neue Schriftstücke mit.[8] Es vermittelt manchmal den Eindruck von einer Stadt in einer Stadt, aber wenn du auf den Markt gehst, dann siehst du wie verflochten die Beziehungen der Bewohner der Stadt, mit denen von uns sind.[9] Bleibst du zum Gebet?“

Ein frisch getrauter Ehemann tritt in die Synagoge ein und die Gemeinde beginnt den Mann mit der Lesung von Isaiah 61-2 zu ehren.[10]

“Du fragst dich jetzt bestimmt, warum wir Isaiah zitieren? Es hat Tradition bei uns gefunden, wenn ein frisch gebackener Ehemann die Synagoge am nächsten Sabbat betritt. Es gibt aber auch mittlerweile andere Bräuche hier. Zum Beispiel rezitieren wir in Mainz, wenn ein Sabbat auf einen Feiertag fällt Bame Madlikim nicht. In Worms tun sie es aber. Da wir immer viele Gäste aus Worms haben, sitzen die einen da und sprechen es und die anderen bleiben still. Und dann ist da noch die Sache mit dem Kaddisch…ahh…[11]. Wir haben es noch nicht ganz für uns herausgefunden, das zeigt deutlich, was es bedeutet, keine Autorität zu haben.

Ich will dir von einem Fall letzte Woche erzählen. Wir hatten zwei Bräutigame in der Synagoge, doch wer sollte jetzt geehrt werden? Sollen sie in verschiedenen Häusern geehrt werden oder soll einer herausgehen, dann der Erste geehrt werden und dann der andere? Aber es sind beides wichtige Männer gewesen, wie soll man da entscheiden, wer zuerst und wer zuletzt zur Ehrung kommt? Ich habe Schriften durchsucht und schließlich etwas Passendes vom großem Rabbi Eliezer gefunden. Also habe ich vorgeschlagen: zuerst wird dem Jüngeren die Einladung vorgesungen, dann liest er das Gesetz bis zur Hälfte und bekommt das kurze Kaddisch vorgetragen.

Daraufhin bekommt der zweite die Einladung vorgesungen und liest die andere Hälfte. Wieder wird ihm das kurze Kaddisch vorgetragen und schließlich wird Isaiah 61-2 rezipiert.“[12]

“Das ist eine wirklich clevere Lösung.“

Bruno hatte eigentlich zum Dom laufen wollen, um mit einem christlichen Theologen über den Investiturstreit zu diskutieren. Er läuft die Stadtmauer entlang und findet sich schließlich auf dem Markt am Dom wieder. Hier werden hauptsächlich landwirtschaftliche Erzeugnisse angeboten.  Er wundert sich, als er eine größere Ansammlung von ärmlich gekleideten Menschen sieht. Einige von ihnen erzählen Bruno barfüßig und ausführlich von der Armut Christi, der Dekadenz der Kirche und über die Probleme mit dem Ablass, von dem Bedürfnis nach einer Intensivierung des religiösen Lebens. Bruno kann nicht einschätzen, ob die Armut der Menschen freiwillig oder unfreiwillig ist.[13] Er hörte sich ihre Ideen an und kann die Bewegung auch bei näherem Zuhören einfach nicht einschätzen. Schließlich kehrte er am frühen Abend müde und hungrig zum Gasthaus zurück.

Als Maria und Bruno schließlich am nächsten Tag das Gasthaus verlassen wollen, um in die nächste Stadt zu reisen, fragt die Gastwirtin, ob sie nicht etwas vergessen haben.

“Ach ja die Geschichte.“ Sie kehren an der Türschwelle um und setzen sich zur Gastwirtin.

“Eines früheren Tages malten die Frechen dem Erzbischof Willegis Räder an die Wände und Türen seines Bischofshofes. Sie taten das, da Willegis einen armen Rademacher zum Vater hatte. Sie lachten deshalb über ihn. Der Erzbischof nahm den Spott mit Stolz und Würde an und ließ sich aus diesen Zeichnungen ein Wappen erstellen. Weiße Räder in roten Wappenfeldern. Stets erinnerte er sich “Willegis, Willegis, Denk woher Du kommen bis!““[14] Die Gastwirtin fügt hinzu: “In der Stadt ist es wichtig zu wissen, was Du tust und woher Du kommst. Alles andere ergibt sich daraus.“

Vor den Stadtmauern von Mainz steht Cuno, wartend auf Bruno und Maria betrachtet er stolz sein Brot.

“Mensch Cuno, wo warst du denn?“

“Nach dem ich euch verlassen hatte, habe ich einen Bäcker gefunden und ihm erklärt, ich sei auf Berufswanderschaft und dass ich ein neues Brotrezept mit nach Italien nehmen wolle. Er hat zugestimmt, mir sein Rezept zu verraten, wenn ich dafür den ganzen Tag mitarbeite, also backe und den Laden putze. Nach dem Feierabend aßen wir zusammen, ein streunender Hund kam an uns vorbei und ich gab ihm unbedacht ein Stück Brot. Der Bäckermeister war daraufhin beleidigt und fragte mich, ob ich auch Ratten anfüttere und überhaupt, was ich denn von seinem Brot halten würde, einen Hund damit zu füttern. Ich versprach schließlich ihm zu helfen, seinen Keller wieder trocken zu legen, um die Kränkung wiedergutzumachen. Er hat sein dreigeschossiges Haus selber gebaut. Das Fundament ist mit Steinen gemauert, ebenso Keller und Erdgeschoss, die zudem verputzt sind. Aber Wände und Decken sind nach Fachwerkart gebaut, also aus Holz und Lehm. Beim letzten starken Regen haben die Wände den Regen nicht ganz abhalten können und der Keller ist feucht geworden. Wir haben alles ausgewischt. Damit hatte es sich es dann und ich konnte meiner Wege gehen. Schaut euch mal mein Brot an! Das reicht bis zur Ankunft in Metz.“

3. Schnecken, Drachen und Kirchen in der ehemaligen Götterburg der Mediomatriker

“Im 2. Jahrhundert lebten in Metz, 40.000 Menschen; und damit war es größer als Paris, damals “Lutetia“ genannt. Metz war das Zentrum des merowingischen Reichs, dann des fränkischen Reichs und es ist der Herkunftsort der Karolinger, dessen berühmtester Vertreter Karl der Große ist. 451 wird die Stadt durch Attila den Hunnenkönig zerstört. Aber die Stadt erholt sich davon und wird irgendwann zwischen 1180 und 1210 Reichsstadt. Andere Quellen sagen, sie erlangen im 11. Jahrhundert bereits ihre Reichsfreiheit. Da die Karolinger ihre Macht Anfang des 11. Jahrhundert verlieren, würde das Sinn ergeben. Oder die Bischöfe der Stadt verwalten sie. Derzeit sind die Salier das herrschende Geschlecht. Doch die Rolle der Bischöfe in Metz ist nicht unkompliziert. Hermann, Bischof von 1073 bis 1090, welcher im Investiturstreit in einer Koalition mit Papst Gregor VII. gegen Heinrich IV. auftritt, wird 1088 ersetzt durch Bruno von Calw. Dieser wiederum wird 1089 durch die Bevölkerung vertrieben. Wer also regiert jetzt gerade Metz? Auf jeden Fall wird es ab dem 14. Jahrhundert die flächengrößte Reichsstadt.“

“Es ist der Geburtsort Gershom ben Jehudas, richtig?“

“Richtig, und es soll sogar die älteste jüdische Gemeinde im ganzen Heiligen Römischen Reich sein. Sie arbeiten hier als Landwirte, Händler, Handwerker, Goldschmiede und Ärzte. Sie stehen wie in Mainz unter dem Schutz des Bischofs. Nur gut, dass wir jetzt hier sind. Eine Synagoge oder jüdisches Leben würdet ihr zwischen 1200 und 1550 hier nicht finden.[15]

Vielleicht noch zwei weitere Dinge vermutlich orientiert sich das Stadtsystem von Metz an der italienischen Città und damit würde es autonom in Teilbereichen von unterschiedlichen Leuten regiert… Außerdem beherbergen sie hier lombardische Kontore. Ihr wisst, dass mit den Lombarden und der Unterwerfung zuerst unter den Franken und Pippin, dann schließlich unter Karl dem Großen hat lange gedauert. Zuvor hatten sie ein Königreich gegründet, welches fast ganz Italien umfasste. Habt ihr die Schriften von Lillian M.C. Randall gelesen? Die Mittelalterhistorikerin stellt die These auf, dass die Schnecken, die in den mittelalterlichen Manuskripten, welche mit Menschen kämpfen für die Lombarden stehen.[16]

Auch nachdem sie von Karl dem Großen besiegt wurden, werden sie nie wirklich beliebt unter den meisten Christen. Sie treten in der Geschichte häufig als Händler und Bankiers auf.“[17]

Abb. 1.[18]

“Sagt mal, zählt ihr auch so viele Kirchen? Ich bin bei 44.“[19]

“Apropos Kirchen. Wir sind da. Das wollte ich euch unbedingt zeigen: Saint-Pierre-aux- Nonnains. Es ist die älteste Kirche Frankreichs und eigentlich könnt ihr alles, was an Wandel in Metz passiert an ihr ablesen. Sie wurde im 4. Jahrhundert errichtet, war zunächst Teil der römischen Thermen und wurde dann im 7. Jahrhundert zur Kirche eines Benediktiner-Klosters geweiht. Das Gebäude ist spätantik und es wurden immer nur kleine Änderungen vorgenommen, welche jeweils typisch für die Epochen sind, aber man kann immer noch den Ursprung sehen. Lasst uns noch eine andere Kirche besichtigen und dann sehen wir mal in einer Taverne vorbei.

Wir haben ja schon mal über Ottonische Buchmalerei gesprochen. Die Ottonen hatten großes Gefallen an Ästhetik und als Dietrich I. (Bischof von 964-984) einen einfachen Schrein umbauen wollte, bekam er von Otto I. und Otto II. Unterstützung dafür. Schließlich wird daraus diese gewaltige romanische Basilika, welche 1040 geweiht wird. 1220 wird genau hier dann eine gotische Kathedrale gebaut. Taverne?“

Wenige Häuser vom Markt entfernt gehen die drei Mönche in ein Wohnhaus, vor dem ein Schild angebracht ist. Abgebildet sind ein Krug und ein Fass. Es ist laut, jemand spielt ein Instrument, es stehen Leute und es sitzen Leute. Nach wenigen Minuten kommt Cuno mit drei Krügen Bier zurück, welches gewöhnungsbedürftig schmeckt. Nach dem zweiten setzt sich ein stark betrunkener Mann neben sie und fragt schnalzend:

“Kennt ihr die Legende von der verlorenen Hand des hunnischen Kriegers? Als die Hunnen unter König Attila im Jahr 451 in Metz einfielen, zerstörten sie die Stadt aufs Übelste.

Das Bemühen der Stadtbevölkerung war vergeblich. Die Bewohner der Stadt waren sich sicher, es ist das schlimmste, was sie je erlebt haben und werden. Es gab nur ein Problem, die Hunnen hatten keine Absicht ihre Leichen mitzunehmen. Also versuchten die Bewohner von Metz sie zu verbrennen. Es war ein nicht enden wollendes Feuer, ohne dass sich wirklich etwas auflöste. Als sie versuchten, die Körper in die Mosel zu werfen, aber selbst die stärksten Männer nicht imstande waren ihre Körper zu heben, vergruben sie schließlich an Ort und Stelle. Doch eine lose Hand tauchte immer wieder in der Stadt auf, bis sie ganz verschwand. Doch dafür verschwand in regelmäßigen Abständen ein Stadtbewohner. Nur tauchten diese nie wieder auf. Die Hand, sagt man, holt sie in ihr Gemeinschaftsgrab, sodass 100 Stadtbewohner ein Hunne aufwiegt.“

“Das ist doch Quatsch, jeder weiß doch das die Geschichte ausgedacht ist!“ raunt ein anderer am Nebentisch. “Aber ich werde euch eine wahre Stadtgeschichte erzählen. Bereit? Es ist die Geschichte von Clemens de Metiae. Er war der erste Bischof von Metz. Im ersten Jahrtausend nach Christus wurde er durch Petrus gesandt. Begleitet wurde er durch Céleste und Felix. Als er in die Stadt kam hauste seit langer Zeit in den Ruinen des Amphitheaters ein Drache namens Graoully mit dem Hunger, einen Mann in einem Bissen zu verschlingen. Der Drache konnte Schlangen zu sich rufen, dann in die Stadt zu schicken, welche ihm dann neues Futter brachten. Er war so unersättlich, dass Metz eines Tages von einer Schlangenplage heimgesucht wurde, aber Clement ging in der Stadt herum, ohne von den Schlangen angegriffen zu werden. Das beeindruckte die Bewohner und sie fragten ihn nach seinem Geheimnis. Er antwortete, dass dies nur durch Gottesglaube möglich ist.

So ließen sich die Bewohner, einer nach dem anderen, taufen. Alle Schlangen verkrochen sich in Löchern und Clement legte dem Drachen seine Stola um. Dieser wagte es nicht, sich zu wehren und folgte dem Bischof bei Fuß. Clement brachte den Drachen zur Seille, wo er in einem Erdloch verschwand. Der Bischof sicherte die Stelle mit einem Felsen, diesen könnt ihr bis auf den heutigen Tag besichtigen. Nur zu, geht morgen früh hin!“[20]

Abb. 2.[21]

4. Kein Champignon!

Das wesentlich beschaulichere, von Weinfeldern umgebene Troyes erreichen Cuno, Bruno und Maria nach vier Tagesreisen. Es ist früh am Morgen, aber viele Menschen sind bereits auf den Beinen, weil sie mit dem Aufbau der Messe beschäftigt sind. Cuno ist schon wieder seit einer Weile verschwunden, gegen Mittag suchen Maria und Bruno den Markt auf.[22] Sie beobachten das Markttreiben an der Kirche. Gewürze wie Safran und Salz stapeln sich in bunten Farben auf einem Holztisch, es riecht nach frischem Brot und nach geräuchertem Fisch. Bruno ist damit beschäftigt sich ein zu großes Stück Roquefort-Käse im Mund zergehen zu lassen und fragt Maria kauend: “Willst du auch was?“

Maria lacht, macht eine abweisende Handbewegung und kauft ein paar Birnen bei einem Obsthändler. Anderen Händler bieten Seide, Pelze und Felle oder Leinen. Bernstein-, Eisen-, Silber- und Goldwaren. Ein Händler bietet „Kasher-Wein“. Überhaupt wird viel Wein angeboten. Die Waren sind so vielfältig, wie die Menschen, die hier zusammentreffen.

“Handel ist für gewöhnlich sehr gefährlich,“ überlegt Maria laut: „Ständig lauert irgendwer irgendwo und möchte entweder deine Ware oder dein Geld. Oder beides. Klar der Gewinn ist ganz gut, wenn die Reise ohne Räuberei abläuft. Manchmal verliert man aber auch alles.“ Der Käsehändler, der zugehört hat, meint: „Wir kommen hier aber am liebsten her, da der Landesherr Händler versichert. Sollte man auf dem Weg beklaut werden, bekommt man eine Entschädigung. Die Route ist aber auch zunehmend sicherer geworden. Man bezahlt hier weniger Steuern, kann bis zu einem Monat bleiben und zweimal im Jahr nach Troyes kommen.[23] Es gibt keinen Ärger mit den Währungen und Schuldscheine sind möglich, aber auch reglementiert. Überhaupt die Messe ist so wichtig, dass man hier langfristig keine unbezahlten Schulden machen möchte. Auch das soziale Klima finde ich hier prima.“

“Na? Schmeckt der Wein?“ fragt der Weinhändler, der Bruno bereits den dritten Becher eingeschenkt hat.

Bruno blickte auf ein Wappen und fragte den Weinhändler “Theobald I., richtig? Was wissen Sie über ihn?“

“Ein eigenwilliger Herrscher. Theobald III. von Blois oder Theobald I. führte 1044 eine Schlacht gegen König Heinrich I. weil er wie sein Vater bereits dem König keinen Lehnseid schwören wollte. Die Schlacht war nicht erfolgreich verlaufen. Der König hatte sich mit Graf Fulko Nerra von Anjou verbündet und sie fielen in Theobalds Burg ein. Darauf fiel der Herzog Gotzelo I. von Lothringen in die Grenzburg Donchery ein. Fulkos Sohn, Gottfried Martel wurde nach dem Tod seines Vaters zunächst Verbündeter des Königs und der übertrug ihm die eroberten Lehn und damit auch Troyes.

Theobald wurde kurzzeitig in Gefangenschaft auf der Burg von Loches genommen, kam aber schnell wieder frei und bekam sein Herrschaftsgebiet zurück. Gottfried ließ danach den Bischof von le Mans gefangen nehmen, dieser hatte mit seiner Vermittlung der Schwester Theobalds an den Grafen Hugo IV. von Maine seine Pläne gekreuzt, das Königreich Burgund in Anspruch zu nehmen. Dafür hatte er extra seine Stieftochter mit dem Kaiser Heinrich III. verheiratet. Es kommt aber noch besser: Theobald trat in Senlis einer Allianz gegen Gottfried bei, mit König Heinrich I., mit Herzog Wilhelm II. von der Normandie und anderen großen Baronen des Frankenreichs. Theobald und der König hatten also plötzlich vor gemeinsame Sache gegen Gottfried zu machen. Das ändert sich aber auch nochmal und Theobald wendet sich auch mal dem Kaiser zu. Schließlich kommt es zum Höhepunkt: wegen einer Lehnsnahme von Theobald kommt es zu einem langanhaltenden Bruch zwischen König Heinrich und dem Kaiser. Das ist noch nicht alles. Theobald erschien nicht zur Krönung Philipp I. und erweitert zunehmend sein Herrschaftsgebiet. Ich habe gehört sein Schwager Simon von Crépy hat sich ins geistliche Leben zurückgezogen und deshalb fördert Theobald immens religiöse Einrichtungen in der Umgebung, aber auch Marmoutier. Er fördert die Reform in der Kirche und ärgert damit wieder den König. Hast du seine Burg schon gesehen?“[24]

“Nein, aber ich werde versuchen hinzukommen. Danke für den Hinweis.“

Aber wo war Cuno? Cuno war in einem Weinfeld und hatte dort eine Arbeiterin gefragt, wie man Wein richtig erntet und zurückschneidet.

Sie hatte Cuno darauf hingewiesen, dass Trauben am Zopf des Stiels abgeschnitten werden und auch weitere Blätter immer zwei Stiele weiter abgeschnitten werden.

“Ist das Ihr Weinberg?“, hatte Cuno gefragt.

“Ja, das ist es,“ hatte die Winzerin gesagt und hinzugefügt: “Es ist ein harter Beruf, Winzerin zu sein. Vor allem, weil ich neulich viel Land dazu gekauft habe. Wollen Sie mithelfen? Danach sind Sie zum Essen eingeladen.“

“Sehr gern.“

Als Cuno und seine neue Bekannte zurück in die Stadt kommen, entdeckt er Bruno und Maria, die sich gerade von einem Weinstand entfernen.

“Bruno, Maria darf ich vorstellen: Leah, die Winzerin.“

“Schönen guten Abend, ich habe Ihren freundlichen Gefährten Cuno heute kennengelernt und ihn zum Essen eingeladen. Möchten Sie mitkommen?“

Alle bedanken sich für die Einladung und betreten gemeinsam das Haus der Winzerin.

“Sagen Sie, Leah, wie kommt es, dass sie das Weingut betreiben und nicht ihr Mann?“

“Das Frauen in der Landwirtschaft arbeiten ist nicht ungewöhnlich. Das Weingut ist seit vielen Jahren in Familienbesitz. Kürzlich wurde ich aufgefordert auf das Weingut als Besitz und auf den Gewinn als Ergebnis Steuern zu bezahlen. Landwirtschaft würde demnach gemessen werden wie Handel oder Geldverleih, bei dem auf das Kapital und die Handelswaren Steuern fallen. Doch das ist überhaupt nicht vergleichbar. Letzteres ist viel sicherer und bequemer. Mit meinem Weingut kann ich nicht spontan umziehen, es ist Wetter abhängig und man muss viel Geld und Zeit investieren. Deshalb habe ich eine Response verschickt und gefragt, ob in Narbonne ähnliches gilt. In der Antwort wurde mir Recht gegeben. Auf dem Land soll keine Steuer liegen, denn es ist das Werkzeug womit das Einkommen erwirtschaftet wird. Die Händler zahlen ja auch nicht für die Straßen, auf denen sie ihr Handel betreiben. Nur der Gewinn soll besteuert werden. Ich werde es der Gemeinde vorlegen.[25]

Reich an Eindrücken verlassen Cuno, Bruno und Maria nach einem köstlichen Abendmahl das 11. Jahrhundert. Nun sitzen sie wieder zusammen in ihrem Raum, der angefüllt ist mit Büchern über die bereiste Zeit. “Und was meint ihr?“

“Also vier Tagesreisen zwischen den Städten ist absolut korrekt und altfranzösisch zu entziffern ist wirklich schwer. Aber schaut noch mal auf die Zeichnung des Itinerars. Meint ihr nicht, dass der Champignon aussieht wie Troyes von oben?“

“Es sieht aus wie ein Champagnerkorken!“

Abb. 3.[26]

Letzter Aufruf aller Webseiten: 23.06.2021


[1] Corboz, André. Stierlin, Henri. Frühes Mittelalter (Architektur der Welt). Köln: Taschen, 1994. S. 178f.

[2] Angelehnt an: https://allesineinem03.hpage.com/mainz-rheinhessen/mainz-sagen-legenden.html

[3] https://www.regionalgeschichte.net/bibliothek/aufsaetze/felten-mainz-koenigtum-erinnerung-spuren.html

[4] https://www.regionalgeschichte.net/rheinhessen/mainz/einzelaspekte/magenza-die-geschichte-des-juedischen-mainz.html

[5] Agus, Irving A. Urban Civilization in Pre-crusade Europe: A Study of Organized Town-life in Northwestern Europe During the Tenth and Eleventh Centuries Based On the Responsa Literature. Leiden: Brill, 1965. S. 32-51

[6] Agus, Irving A. Urban Civilization in Pre-crusade Europe: A Study of Organized Town-life in Northwestern Europe During the Tenth and Eleventh Centuries Based On the Responsa Literature. Leiden: Brill, 1965. S. 486f.

[7] Agus, Irving A. Urban Civilization in Pre-crusade Europe: A Study of Organized Town-life in Northwestern Europe During the Tenth and Eleventh Centuries Based On the Responsa Literature. Leiden: Brill, 1965. S. 126

[8] Agus, Irving A. Urban Civilization in Pre-crusade Europe: A Study of Organized Town-life in Northwestern Europe During the Tenth and Eleventh Centuries Based On the Responsa Literature. Leiden: Brill, 1965. S. 57f.

[9] https://m.bpb.de/izpb/7653/10-bis-14-jahrhundert-bedrohte-bluetezeit

[10] Agus, Irving A. Urban Civilization in Pre-crusade Europe: A Study of Organized Town-life in Northwestern Europe During the Tenth and Eleventh Centuries Based On the Responsa Literature. Leiden: Brill, 1965. S. 490

[11] Agus, Irving A. Urban Civilization in Pre-crusade Europe: A Study of Organized Town-life in Northwestern Europe During the Tenth and Eleventh Centuries Based On the Responsa Literature. Leiden: Brill, 1965. S. 488

[12] Agus, Irving A. Urban Civilization in Pre-crusade Europe: A Study of Organized Town-life in Northwestern Europe During the Tenth and Eleventh Centuries Based On the Responsa Literature. Leiden: Brill, 1965. S. 492

[13] https://www.bibelwissenschaft.de/wirelex/das-wissenschaftlich-religionspaedagogische-lexikon/wirelex/sachwort/anzeigen/details/armutsbewegungen-im-mittelalter/ch/896d435213b6c756aff95ad5793020cf/#h2 und https://www.dilibri.de/rlb/content/pageview/2329447

[14] https://allesineinem03.hpage.com/mainz-rheinhessen/mainz-sagen-legenden.html

[15] https://jewishencyclopedia.com/articles/10119-lorraine

[16] Randall, Lilian M. C. “The Snail in Gothic Marginal Warfare.” Speculum, vol. 37, no. 3, 1962, pp. 358–367. JSTOR, http://www.jstor.org/stable/2852357. Accessed 23 June 2021.

[17]Busch, Jörg W. “Die Lombarden und die Langobarden. Alteingesessene und Eroberer im Geschichtsbild einer Region” Frühmittelalterliche Studien, vol. 29, no. 1, 1995, pp. 289-311. https://doi.org/10.1515/9783110242270.289

[18] https://folder.dnevnik.hr/zanimljivosti/juraj-i-zmaj-mogli-su-biti-juraj-i-puz-sudeci-po-ovim-ilustracijama-srednjovjekovnih-nemani/

[19] Lichardus, Jan. Bertemes, François. Der Kreis Merzig-Wadern und die Mosel zwischen Nenning und Metz. Deutschland, Theiss, 1992. S. 83

[20] https://en.wikipedia.org/wiki/Clement_of_Metz

[21] Auguste Migette – http://www.mairie-metz.fr/METZ/MUSEES/MIGETTE/accueil_migette.html, Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=10596250

[22] Agus, Irving A. Urban Civilization in Pre-crusade Europe: A Study of Organized Town-life in Northwestern Europe During the Tenth and Eleventh Centuries Based On the Responsa Literature. Leiden: Brill, 1965. S.178

[23] https://www.sbg.ac.at/ges/people/janotta/diehanse/page-se-arbeiten/searbeitgielesberger.htm

[24] http://www.manfred-hiebl.de/mittelalter-genealogie/tetbaldiener/theobald_3_graf_von_blois_chartres_1089.html

[25] Agus, Irving A. Urban Civilization in Pre-crusade Europe: A Study of Organized Town-life in Northwestern Europe During the Tenth and Eleventh Centuries Based On the Responsa Literature. Leiden: Brill, 1965. S. 438f.

[26] http://rachi-troyes.com/tourisme-et-visite/pas-de-rachi/